Das Messen des Dieselpartikelfilters ist die Überprüfung, wie stark der Filter mit Ruß und Asche beladen ist und ob er noch korrekt arbeitet. Dabei wird festgestellt, ob eine Reinigung oder ein Austausch notwendig ist.
Über die Fahrzeugdiagnose werden Drucksensoren und Abgaswerte ausgelesen, um die Beladung des Filters zu bestimmen. Zusätzlich kann der Differenzdruck vor und nach dem Filter gemessen werden, um den Zustand genau zu bewerten.
Differenzdruck, berechnete Rußmasse, Aschebeladung, Regenerationshistorie und ob gerade eine aktive Regeneration ansteht oder abgebrochen wurde. Ein erhöhter Differenzdruck bei passender Last kann auf einen zugesetzten DPF hindeuten, allerdings nur zusammen mit den Umgebungsbedingungen sauber bewertet.
Vorteile:
- verhindert teure Motorschäden und Leistungsverlust, da ein verstopfter DPF frühzeitig erkannt wird
- sorgt für geringere Emissionen und einen gesetzeskonformen Betrieb des Fahrzeugs
Wichtig ist: Ruß kann durch Regeneration wieder reduziert werden, Asche nicht. Wenn also die Aschebeladung hoch ist, hilft eine normale Regeneration nicht mehr dauerhaft. In der Werkstatt prüft man deshalb nicht nur den Filter selbst, sondern auch das Umfeld: Differenzdrucksensor, Schläuche, Abgastemperatursensoren, AGR-System und das Fahrprofil des Kunden.





